Erfahrungsberichte

Aus Angst, Verzweiflung und Hilflosigkeit sind Mut, Zuversicht und Engagement geworden.

Aber bis dahin war es ein langer Weg. Als bei unserer damals 5 Jahre alten Tochter
im Sommer 1992 ein Hirntumor festgestellt wurde, waren wir zuerst wie gelähmt. Sie musste sofort operiert werden. Ganz langsam nur haben wir uns an den Gedanken gewöhnen können, dass wir ein „anderes“ Kind wiederbekommen haben. Sie konnte nicht sprechen, nicht essen und sich nicht bewegen. Wochenlang hat sie nicht auf uns reagiert. Nach 5 Wochen begann die Chemotherapie, 8 stationäre Blöcke. Stets war sie zuversichtlich und hat alles klaglos mitgemacht. Hauptsache Mama und Papa waren da. Wir dagegen machten uns die größten Sorgen, denn unsere Tochter hatte einen Resttumor. Im Oktober fing sie ganz leise wieder an zu sprechen und zu Weihnachten konnte sie (wenn auch sehr schwankend) wieder laufen. Im Januar 93 begann die Bestrahlung. Auch hier war sie sehr kooperativ, sie lag ohne Sedierung immer still. Wie glücklich waren wir, als es nach 8 anstrengenden Wochen hieß: kein Resttumor mehr!

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