Soziales

Die Krebserkrankung eines Kindes ist keine kurzfristige Angelegenheit, sie kann bis zu drei Jahren dauern. Oftmals kann ein Elternteil in dieser Zeit seiner Arbeit nicht mehr nachgehen, so dass es zu finanziellen Engpässen kommt, die die Familien zusätzlich belasten. Wir unterstützen Familien, die durch die Erkrankung ihres Kindes in finanzielle Not geraten und leisten schnell und unbürokratisch Hilfe. Sei es durch die Anschaffung einer speziellen Matratze für das Kind oder auch mal durch die Übernahme der nächsten Stromrechnung. Etwa 50 Anträge werden pro Jahr von uns bewilligt. Zudem unterstützen wir den Sozialfonds der Deutschen Leukämie Forschungshilfe e.V., denn auch er vergibt Sozialzuschüsse an Patienten unserer Klinik.

Neben der medizinischen Behandlung und Pflege sind psychologische und soziale Hilfen unerlässlich. Die Fördergemeinschaft trägt seit vielen Jahren die Personalkosten für einen Psychologen, eine Sozialpädagogin, eine studentische Hilfskraft und eine Sekretärin im Psychosozialen Team des Kinderkrebs-Zentrums Hamburg. Besonders hilfreich für die jungen Patienten ist die von uns geförderte Musik- und Kunsttherapie, zu der Sie hier weitere Informationen finden.

Unser Multimediaprojekt auf der Station bietet vor allem jugendlichen Patienten die Möglichkeit, unter fachkundiger Betreuung diverse multimediale Geräte zu nutzen, um mit Freunden und Schulkameraden zu kommunizieren, sich zu informieren oder einfach nur zu spielen. In einer Medienwerkstatt werden eigene Fähigkeiten erweitert, und es wird kreativ gearbeitet, beispielsweise an einer Diashow über den Geschwistertag am Kinderkrebs-Zentrum Hamburg. Das Projekt „Schule live“ ermöglicht Patienten am Krankenbett die Teilnahme am Unterricht. Sämtliche Personal- und Sachkosten werden durch Spendenmittel finanziert.

Damit Angehörige in unmittelbarer Nähe zur Klinik wohnen können, übernimmt die Fördergemeinschaft seit 2004 jährlich die Patenschaft für ein Elternappartement.
 

Zu guter Letzt sei erwähnt, dass wir Betroffenen und Klinikpersonal die Teilnahme an Tagungen und Kongresse ermöglichen und auch Informationsmaterial für Eltern und Kinder finanzieren.

Sie möchten uns unterstützen oder haben Fragen zum Thema Spenden? Wir helfen Ihnen gerne weiter.
ERFAHRUNGSBERICHTE
Aus Angst, Verzweiflung und Hilflosigkeit sind Mut, Zuversicht und Engagement geworden.