Forschung bedeutet Zukunft
Krebs bei Kindern muss für alle heilbar und die Nebenwirkungen der Behandlungen sowie die Spätfolgen weiter eingedämmt werden.
Seit 2006 betreibt die Fördergemeinschaft das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg. Hier werden gezielt die molekularen Grundlagen der Krebsentstehung bei Kindern erforscht. Ergebnisse hieraus sollen eine bessere Prävention ermöglichen, patientenspezifische Diagnostik bereitstellen und neue gezielte Therapieansätze entwickelt werden.
Dieses Institut fördern wir durch Haushaltszuschüsse und Übernahme von Personalkosten für eine Stiftungsprofessur, weiterer Wissenschaftler und Doktoranden sowie technische Assistenten.
Auch Forschungsvorhaben der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie werden gefördert:
- Mit der Übernahme der Personalkosten eines Forschungs- und Studienassistenten unterstützen wir die Erhebung und Auswertung der Behandlungsdaten für die so wichtigen Therapieoptimierungsstudien und entlasten die Ärzte des Kinderkrebs-Zentrums Hamburg dadurch bei Dokumentationsaufgaben.
- Das bundesweite Behandlungsnetzwerk HIT der Deutschen Kinderkrebsstiftung für Kinder mit Hirntumoren wird seit 2009 durch die Fördergemeinschaft bezuschusst. Innerhalb der Therapieoptimierungsstudien im Behandlungsnetzwerk HIT ist die Erfassung der neurokognitiven Spätfolgen nach Hirntumorerkrankungen sowie die individuelle Förderung der Patienten ein großes Anliegen. Wir unterstützen die "Multizentrische neuropsychologische Testung von Kindern nach Behandlung in der HIT 2000-Studie" mit einer Anschubfinanzierung für Personal- und Sachkosten. Mit der neu geförderten Pilotstudie "Diagnostik und Training neurokognitiver Defizite bei pädiatrischen Hirntumorpatienten" soll darüber hinaus für Patienten in Hamburg ein gezieltes Therapieangebot erarbeitet und evaluiert werden. Ziel ist die Verbesserung der Nachsorge und der Reintegration.