Wer am Samstag, dem 26. Mai zum Start nicht auf dem Hamburger Heiligengeistfeld war, der glaubt es nicht: ein großes Verpflegungszelt mit Pasta satt, ein riesiges ROPARUN-Starttor, in der Maisonne flatternde Luftschlangen, weiträumige Absperrungen um die großen Trucks der 50 Staffellaufteams und dazwischen überall bunte, fröhliche und enthusiastische Holländer. Wohlgemerkt alles Ehrenamtliche, die nun zum 18. Mal diesen Benefizlauf durchführen. Die Teams mit jeweils 8 Läufern und vielen Begleitern kommen überwiegend aus Firmen und Krankenhäusern in den Niederlanden. Wegen des Andrangs für die traditionelle Strecke Paris-Rotterdam (ROPARUN) wurde nun ein zweiter Startpunkt gesucht und gefunden: die Wahl fiel auf Hamburg! Der mit dem Zirkel gezogene Kreis um Rotterdam sowie ein ähnliches Image - weltoffene Hafenstadt – bescherten uns das Glück, für diesen Benefizlauf Startpunkt zu sein. Die Stadt Hamburg stellte das Gelände zur Verfügung, und nach drei Jahren (!) Vorbereitung konnte nun der erste Lauf von Hamburg aus starten.
Vor dem Start der ersten (ausgelassen tanzenden) Läufer wurde Herrn Prof. Rutkowski, Frau Vorbeck und Herrn Dr. Bublitz ein Scheck für die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. in Höhe von 100.000 Euro überreicht. Mit großem Respekt vor den Laufteams und den Organisatoren danken wir für diese Spende aus den Niederlanden und die Auswahl von Hamburg als Startpunkt. Wir drücken die Daumen, dass die Organisatoren und Teams mit unserer Stadt sowie der Strecke zufrieden waren und wir nächstes Jahr zu Pfingsten den ROPARUN erneut begrüßen dürfen - vielleicht mit den ersten Teams aus Hamburg oder Deutschland für das eindrückliche Motto des Laufs: "Den Tagen Leben zufügen, wenn dem Leben keine Tage mehr zugefügt werden können" (www.roparun.de).
Dr. Klaus Bublitz